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Mountainbike Reifen - Enduro oder Freeride

 

Neue Reifen fürs Mountainbike? Enduro oder Freeride? Worin liegt der Unterschied? Vor allem in Breite und Gewicht. Enduro Reifen liegen normalerweise unter 800g, da auch Steigeigenschaften Uphill eine große Rolle spielen. Bei den Freeride Reifen sieht es da schon anders aus. Hier ist vor allem Downhill gefragt und da kommt es einfach nicht so aufs Gewicht an, denn bekanntlich gehts bergab von allein. Knapp 1,5 KG sind da durchaus möglich.

Bei den Enduro Reifen hat Schwalbe immer wieder die Nase vorn. Der Fat Albert ist das Maß aller Dinge und immer wieder Testsieger, dank der herausragenden Allround-Eigenschaften. Fahreigenschaften und Pannenschutz sind klasse, aber auch Rollwiderstand und Gewicht sind eines Enduro-Reifens würdig. Superbreiter Einsatzbereich.

Bei den Freeride Reifen ist der Big Betty, ebenfalls Schwalbe, die erste Wahl. Die neue Pneu Mischung "Gooey-Gluey" klebt wie Honig am Untergrund. Rollwiderstand ist damit natürlich kein Thema mehr, aber im Freeride auch nicht wichtig. Durchschlagschutz dagegen schon und da ist die dicke Betty einfach top.

Der Trend geht hin zur Dual-Compound-Technik. Für Racer perfekt, für Freerider im kommen, da die weicheren Mischungen besser am Untergrund haften.  Die Grenze ist die notwendige Stabilisierung. Ist der Reifen zu weich, knicken die Stollen  ab und können sich nicht mehr in den Untergrund graben. Der Trick ist, eine sehr weiche obere Lage mit einer härteren Unterschicht zu verbinden. Der Reifen hat so optimalen Grip und bleibt auch bei Belastung stabil. Michelin zeigt den Materialmix auch optisch. Der Mountain Xtrem hat eine rot gefärbte Lauffläche.

Eingetragen: 25.08.2006
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