Allround Bikes sind eigentlich das was die Mehrzahl der Fahrradfahrer braucht. Wer hat schon ein Service Auto dabei um für die richtige Strecke das richtige Fahrrad auszuwählen - vom Geldbedarf für einen Fuhrpark an spezialisierten Fahrrädern ma ganz abgesehen. Die Hersteller haben diesen Bedarf bisher nie richtig eingeschätzt und konsequent bedient, da es um vieles schwerer ist hier mit Innovationen die Nase vorn zu haben als bei Fahrrädern wo jedes Gramm weniger oder die Verlängerung des Federwegs eine Pressemeldung wert ist.
Guckt man sich die technischen Daten der Allrounder an wird sofort die zunehmende Konzentration auf diesen Bereich klar. Die leichtesten sind z.B. das Stevens F10 und das preiswerte Canyon Nerve. Ideal für Touren, da leicht, komfortabel und hochwertig ausgestattet. Viele Bikes sind mitterweile als Tourenbikes von Grund auf designed. Die Regel ist aber leider immer noch ein vorhandenes Enduro Design herzunehmen, den Federweg zu verkürzen leichtere Komponenten zu montieren oder aber umgekehrt ein Rad für die Strecke mit mehr Federweg und stabileren Komponenten auszustatten.
Wesentlich für einen Allrounder ist die verstellbare Geometrie. Nur so lassen sich gute Eigenschaften Uphill sowie Downhill erreichen. Der bisher beste Weg ist die Justage über die Gabel z.B. bei Rock Shox. Damit lässt sich das Bike vorne absenken womit die Klettereigenschaften deutlich verbessert werden, da das Bike weniger über die Gabel zum abheben tendiert. Das gleiche gilt für das Wippen bergauf beim Wiegetritt. Dahinter stecken Plattformsysteme, die genau das verhindern bzw. soweit reduzieren, dass die Klettereigenschaften nochmal verbessert werden.
Eingetragen: 01.07.2006