Günstige Rennräder um die 1000 EURO im Test. Taugt das was? Reicht das? Die Antwort ist ganz klar: Ja. Noch vor wenigen Jahren waren Rennmaschinen für 1000 EURO veraltet und haben das angebaut bekommen, was von den teuren Modellen entnommen und vereinfacht, oft verbilligt worden ist. Die Technik war einfach veraltet.
Die Hersteller und großen Versender haben aber erkannt, dass es auf für Einsteiger-Rennräder einen guten Markt gibt und dass auch Biker die sich ihre erste Straßenmaschine zulegen bereits Ansprüche mitbringen.
Ein gutes Beispiel ist dei neue 105 Gruppe von Shimano. Wie auch die Profi-Komponentengruppen Ultegra und Dura Ace, zehn Ritzel und damit je nach Kurbelgarnitur 20 oder 30 Gänge.
Natürlich ist der deutliche Mehrpreis auch begrüdet. Die 105er Gruppe muss in Sachen Halbarkeit bzw. Regentauglichkeit Abstriche machen. Mit einfacheren Gleitlagern als bei der technisch aufwendiger gelagerten Dura Ace ist das auch offensichtlich. Doch in dieser Preisklasse ist das gar nicht das Thema. Meist sind Kunden in diesem Segment eher Genußfahrer, die am Wochenende bei schönem Wetter ihre Kilometer durch schöne Landschaften ziehen. Die Komponenten werden nicht dauerhaft strapaziert und ein Regen ist eher Zufall als die Regel, so dass sich der Qualitätsunterschied kaum bemerkbar machen dürfte. In Sachen Leichtgängigkeit, Schaltpräzision oder Feedback von den Hebeln ist auch für den Profi kaum ein Unterschied festzustellen.
Eingetragen: 13.06.2006